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Gruppenstruktur

Eine Gruppe besteht immer aus ganz unterschiedlichen Elementen, die in Beziehung zueinander stehen.

Zum einen gibt es die einzelnen Gruppenmitglieder, also Individuen mit ganz eigenen Fähigkeiten und Stärken. Das so genannte „ICH“: Ich nehme mich in der Gruppen ernst. Ich darf so sein, wie ich bin. Ich werde wertgeschätzt als der, der ich bin.

Zum anderen das „WIR“ im Sinne der Gruppennormen, des Umgangs miteinander, der Beziehungen zueinander: Wie wir miteinander kommunizieren und was wir dabei erleben. Wir respektieren uns, wir gehen wertschätzend miteinander um. Wir reden von unseren eigenen Erfahrungen. Wir werten den anderen nicht ab.

Und schließlich das „ES“, das Thema, mit dem die Gruppe sich befasst, die Ziele, die eine Gruppe verfolgt. Die Themen sollten dem entsprechen, was die Gruppe interessiert. Die Gruppe steht immer auch in Beziehungen zur Außenwelt – sie handelt in einem bestimmten Umfeld. Dazu gehört der Landes- oder Bundesverband, dazu gehören die anderen Sucht-Selbsthilfegruppen, aber auch vielfältige andere Institutionen in einer Kommune oder einer Region.