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Der Bundesverband (BV)

Die örtlichen Freundeskreise sind über ihre Landesverbände (LV) im Bundesverband (BV) organisiert. Der Bundesverband versteht sich als Selbsthilfeunterstützer und Dienstleister für die ihm angeschlossenen 16 Landesverbände und deren Freundeskreise.

Der Bundesverband hat seinen Sitz in Kassel. Er ist Mitglied im Diakonischen Werk in Kurhessen-Waldeck e.V., im Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk der EKD e.V. (GVS) und in der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS).

Zweck des Bundesverbandes

Grundlage für die Arbeit des Bundesverbands ist das Leitbild der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe. Christliche Grundwerte, insbesondere die Liebe zum Nächsten, sind das Fundament der Arbeit. Nach diesem Verständnis und nach ihrer Entstehungsgeschichte fühlen sich Freundeskreise der Diakonie zugehörig.

Der Verein unterstützt von Sucht betroffene Menschen. Er fördert insbesondere auch die Gruppenbegleiter in den Freundeskreisen für Suchtkrankenhilfe und in den Landesverbänden. Diese sind nach dem Selbsthilfeprinzip als Abhängige oder Angehörige von der Suchtkrankheit betroffen. Sie arbeiten ehrenamtlich in der Sucht-Selbsthilfe der Freundeskreise.

Aufgaben des Bundesverbandes

    1) Information suchtbetroffener Menschen und deren Vermittlung zu geeigneten Stellen in der Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe.

    2) Information und Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Suchtkrankheit und die Nöte der von Sucht betroffenen Menschen.

    3) Förderung des Informations- und Erfahrungsaustauschs unter den Freundeskreisen und Landesverbänden.

    4) Organisation und Durchführung von Maßnahmen zur Aus- und Fortbildung für die Gruppenbegleiter und Mitglieder in den Freundeskreisen.

    5) Vertretung und Koordinierung der Interessen der Freundeskreise auf Bundesebene. Das schließt die Entgegennahme von zweckgebundenen Mitteln für die Landesverbände ein. Das Einverständnis muss vorliegen.

    6) Fachliche Unterstützung der Landesverbände nach deren Bedarfen und auf deren Wunsch hin.

    7) Partnerschaftliche Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch mit anderen Selbsthilfegruppen, Sucht-Selbsthilfe-Verbänden und Institutionen zu den die Gruppenarbeit tangierenden Themen.

    8) Einbringen fachlicher und spezifischer Gesichtspunkte der Freundeskreise in Gremien der Suchthilfe.

    9) Förderung der Bildung von Landesverbänden der Freundeskreise.

    Über die jährlichen Arbeitsschwerpunkte informiert der Bundesverband im Jahresbericht.
    Hier der aktuelle Bericht: Jahresbericht 2016 (PDF)